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Back to Work

(Wien, am 15. März 2020) Es ist wichtig, dass Unternehmen und Organisationen nach ihrer vielleicht kurzen, verständlichen Schockstarre in den vergangenen Tagen wieder nach außen gehen und ihr Business kommunizieren. Denn das Leben geht weiter, die Zeit läuft.
Für das wirtschaftliche Überleben vieler Bereiche wird entscheidend sein, dass – neben dem aktuell alles beherrschenden Thema Corona-Auswirkungen inkl. Homeoffice-Umstellungen etc. – möglichst schnell das eigene Core-Business und das Sprechen darüber wieder aufgenommen wird. Je früher es gelingt, den Corona-Ausnahmezustand mit einem produktiven Business-as-usual in Einklang zu bringen, desto resilienter wird unsere Wirtschaft und Gesellschaft diese Krise überstehen.

Seitens der Kommunikationsverantwortlichen appellieren wir an die Medien, die derzeit blockierten Themenslots für wirtschaftliche, fachliche, gesellschaftliche und kulturelle Themen rasch wieder frei zu bekommen und zu bespielen. Die Redaktionen dürfen nicht der Versuchung erliegen, ihre insgesamte Berichterstattung in den nächsten Tagen und Wochen weiterhin allzu sehr vom Corona-Ausnahmezustand dominieren zu lassen.

Die PR braucht dafür keine neuen Dinge erfinden. Die Pressearbeit ist ohnedies bereits digitalisiert. Auch Pressekonferenzen inklusive Einladungsmanagement lassen sich ohne physisch anwesende Medienvertreter problemlos streamen und erfolgreich abhalten.

Vielleicht können Unternehmen und Organisationen die neu gewonnene Zeit sogar nutzen, die sie durch reduzierte Face-to-Face Meetings in diesen Tagen gewinnen. Zum Beispiel für unerledigte Hausaufgaben in ihrer Kommunikation: dem vernachlässigten Presse-Corner auf ihrer Website, oder dem digitalen Update ihrer Kommunikationskanäle.

Johannes Martschin
Geschäftsführer Martschin & Partner GmbH

Bildrechte: Istockphoto/FoxysGraphic

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